Wissen
Der KODE® KompetenzAtlas.
Herzstück der Kompetenzdiagnostik, der Kompetenzentwicklung und des Kompetenzmanagements – 64 präzise definierte Kompetenzen in einer logischen Ordnung.
- Entstehung
- Über 300 Kompetenzbegriffe wurden in einem mehrstufigen, empirisch basierten Prozess den vier Basiskompetenzen zugeordnet.
- Aufbau
- Vier Basiskompetenzen, ihre zwölf Kombinationen und je vier Begriffe – zusammen genau 64 Teilkompetenzen.
- Nutzen
- Grundlage für Anforderungsprofile, Sollprofile und die Beschreibung vorhandener Fähigkeiten.

300 → 64
aus über 300 Begriffen wurden 64 Teilkompetenzen
Der Atlas ist Grundlage der KODE® Verfahren bei Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung, Knauf und über 400 weiteren Organisationen.
Auswahl an Organisationen, die mit KODE® arbeiten


































Der Atlas
64 präzise definierte Kompetenzen
Der KODE® KompetenzAtlas ist das Herzstück der KODE® Verfahren und für viele Unternehmen die Grundlage des Kompetenzmanagements. Mit ihm ist es erstmals gelungen, Teilkompetenzen logisch zuzuordnen und ihre Zusammenhänge darzustellen. Zugleich erweitert er die Typologien der Grundkompetenzen praxisnah.
In einem mehrstufigen, empirisch basierten Prozess entstand ein Atlas, der in Umfang und Struktur einmalig ist. Prof. Dr. John Erpenbeck und Prof. Dr. Volker Heyse ordneten über 300 Kompetenzbegriffe den grundlegenden Kompetenzfeldern zu. Daraus entstanden 64 Teilkompetenzen, die sich mit den KODE® Verfahren messen und entwickeln lassen.
Der Atlas wurde fortlaufend modernisiert, sodass alle Schlüsselkompetenzen eindeutig als Handlungsfähigkeiten erkennbar sind – Fehldeutungen im Sinne von Eigenschaften oder Persönlichkeitsmerkmalen sind ausgeschlossen.
Aufbau
Die vier Basiskompetenzen
Aus ihnen und ihren Kombinationen ist der Atlas aufgebaut. Ausführlicher beschrieben sind sie unter Was sind Kompetenzen?
Basiskompetenz P
Personale Kompetenz
Die Fähigkeit, sich selbst gegenüber klug und kritisch zu sein, produktive Einstellungen, Werthaltungen und Ideale zu entwickeln und danach zu handeln.
Menschen mit hoher personaler Kompetenz werden oft als Fels in der Brandung wahrgenommen. Sie handeln nicht opportunistisch, sondern orientieren sich an ihren Werten – und gelten deshalb als glaubwürdig.
Loyalität · Einsatzbereitschaft · Delegieren · Lernfähigkeit
Basiskompetenz A
Aktivitäts- und Handlungskompetenz
Die Fähigkeit, alles Wissen und Können, alle Ergebnisse sozialer Kommunikation sowie persönliche Werte und Ideale willensstark und aktiv handelnd umzusetzen.
Diese Menschen krempeln die Ärmel hoch und greifen zu. Sie sind zielorientiert, setzen sich gern an die Spitze von Projekten und übernehmen Führung.
Entscheidungsfähigkeit · Initiative · Optimismus · ergebnisorientiertes Handeln
Basiskompetenz S
Sozial-kommunikative Kompetenz
Die Fähigkeit, sich aus eigenem Antrieb mit anderen zusammen- und auseinanderzusetzen sowie kreativ zu kooperieren und zu kommunizieren.
Sie verstehen andere Menschen und können sich selbst verständlich machen. Sie bauen Beziehungen auf und stellen in Gruppen Konsens her.
Teamfähigkeit · Akquisitionsstärke · Kommunikationsfähigkeit · Gewissenhaftigkeit
Basiskompetenz F
Fach- und Methodenkompetenz
Die Fähigkeit, mit fachlichem und methodischem Wissen gut ausgerüstet schier unlösbare Probleme schöpferisch handelnd zu bewältigen.
Sie denken und handeln analytisch und systematisch, begreifen Komplexität und brechen sie herunter, erkennen Risiken und entwickeln Strategien dagegen.
Analytische Fähigkeiten · Organisationsfähigkeit · Projektmanagement · Expertise
„Vier Basiskompetenzen, zwölf Kombinationen, je vier Begriffe – zusammen genau 64.“
Aufbau des KODE® KompetenzAtlas
Zwei Konzepte
Querschnittskompetenzen und Kombinationen
Querschnittskompetenzen
Querschnittskompetenzen setzen sich aus in der Regel 12 bis 16 Schlüsselkompetenzen zusammen; sie sind gewissermaßen Schlüsselkompetenz-Gruppen. „Führungskompetenz“ etwa kommt im Atlas nicht als einzelne Schlüsselkompetenz vor.
Als Querschnittskompetenz definiert, vereint sie mehrere unter sich: zielorientiertes Führen, Mitarbeiterförderung, Entscheidungsfähigkeit, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Integrationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Konfliktlösungsfähigkeit, ergebnisorientiertes Handeln und Problemlösungsfähigkeit. Auf dieser Grundlage lassen sich Anforderungsprofile entwickeln. Querschnittskompetenzen werden auch Kompetenzbündel genannt.
Kompetenzkombinationen
Im alltäglichen Handeln treten die Grundkompetenzen selten rein und gesondert auf – meist handelt es sich um Mischformen. Die Kombination aus A und P etwa lässt sich mit Begriffen wie Risikobereitschaft, Entscheidungsfähigkeit, Gestaltungswille, Innovationsfreudigkeit, Belastbarkeit oder Durchsetzungsfähigkeit beschreiben.
Über ein ausgedehntes Befragungsverfahren wurden jene vier Begriffe ausgewählt, die A/P am besten charakterisieren: Belastbarkeit, Entscheidungsfähigkeit, Gestaltungswille, Innovationsfreudigkeit. Analog wurde für P, A, F, S und alle Kombinationen verfahren – je vier Begriffe für 16 Felder, also genau 64.
Weiter
Womit der Atlas zusammenhängt
Grundlagen
Grundlagen
Definition, Abgrenzung zu Wissen und Qualifikation, die vier Kompetenzfelder mit Beispielen und die Frage, wie sich Kompetenzen messen und entwickeln lassen.
Zu den Grundlagen
Anwendung
KODE® Diagnostics
Der Atlas als interaktive Ansicht: alle 64 Teilkompetenzen abrufbar, wechselbar zwischen normalen und schwierigen Bedingungen, ergänzt um Teamrollen.
Zur Plattform
Eigenes Modell
Kompetenzmodell entwickeln
Aus dem Atlas werden die für Ihre Organisation erfolgskritischen Schlüsselkompetenzen ausgewählt und mit eigenen Handlungsankern beschrieben.
Zum Vorgehen

Den Atlas für Ihre Organisation nutzen
In der kostenlosen IST-Analyse klären wir, welche der 64 Teilkompetenzen in Ihrem Haus erfolgskritisch sind – und wie daraus ein tragfähiges Modell wird.

