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Motivation · 5. August 2026 · KODE® Redaktion

Motivation ist kein Charakterzug – warum Coaching meist am falschen Ende ansetzt

„Der ist einfach nicht motiviert.“ – das klingt wie eine Diagnose, ist aber meist der Verzicht auf eine. Die Motivationsforschung beschreibt Motivation nicht als Eigenschaft einer Person, sondern als Ergebnis einer Konstellation aus Aufgabe, Spielraum, Können und Beziehung – und sie hat ziemlich präzise vermessen, welche Stellschrauben wie viel bewegen.

Person geht an einer violett beleuchteten Glaswand mit KODE® Logo vorbei, dahinter ein leerer Besprechungsraum

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Motivation ist keine Eigenschaft, die jemand mitbringt oder verliert. Sie entsteht aus dem Zusammenspiel von Autonomie, Kompetenzerleben und Zugehörigkeit in einer konkreten Rolle.
  • 14 Merkmale der Arbeitsgestaltung erklären im Schnitt 43 Prozent dessen, was Beschäftigte an ihrer Arbeit erleben und tun – am stärksten wirken dabei die anderen Menschen.
  • Coaching wirkt nachweislich, aber nur dort, wo die Ursache tatsächlich in der Person liegt. Über den Nutzen entscheidet die Indikationsstellung, nicht das Instrument.

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Frau und Mann sitzend im Lichtstrahl vor der violetten KODE® Wand

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