Führung · Oktober 2026 · KODE® Redaktion

Die Neuvermessung der Führung

Volkswagen streicht ein Viertel seiner Managementstellen, jeder dritte Beschäftigte hält den eigenen Chef für ersetzbar durch Software, und Brüssel hat die Pflicht zur KI-Kompetenz entschärft. Drei Entwicklungen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben und doch an derselben Stelle hängen bleiben: bei der Frage, woran ein Unternehmen eigentlich erkennt, was seine Führungskräfte können. Uns beschäftigt diese Frage seit jeher. Selten war sie so folgenreich wie in diesem Herbst.

Leeres Flipchart nach einem Leadership Training – Sinnbild für fehlenden Lerntransfer in den Arbeitsalltag

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wo Führungsebenen wegfallen, wird die Bewertung der verbliebenen Führungskräfte zur folgenreichsten Personalentscheidung. Ohne beschriebene Kompetenzen misst jedes Bewertungssystem vor allem den, der bewertet.
  • KI übernimmt den verwaltenden Teil von Führung und macht den urteilenden schwieriger. Genau dort versagen Schulungsquoten als Maßstab: Sie zählen Teilnahme, keine Urteilskraft.
  • Der KI-Omnibus hat Artikel 4 vom Ergebnis auf das Bemühen umgestellt. Wer sein Vorgehen begründen will, braucht zuerst einen belastbaren Standort.

Wo steht Ihre Organisation?

Die IST-Analyse zeigt in wenigen Minuten, wo Ihre Organisation bei Kompetenzen und Führung steht. Im persönlichen Termin besprechen wir, was die Ergebnisse für Ihre Führungskräfte bedeuten.

Frau und Mann sitzend im Lichtstrahl vor der violetten KODE® Wand

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